Mittwoch, 8. oktober 2008
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Der Film "Freddy, die Gitarre und das Meer" erhielt als erfolgreichster Film des Jahres
1959 den Bambi.
© Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Michael Jensch, Axel Thünker
Plakat zur Bonner Wechselausstellung "Melodien für Millionen" - Das Jahrhundert des
Schlagers
© Thomas Jahn
Welterfolg: Der deutsche Soldatensender Belgrad spielte „Lili Marleen“ seit 1941 täglich
und machte das Lied auch bei den alliierten Soldaten populär, Notenheft aus dem Jahr 1940
© Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Michael Jensch, Axel Thünker
Traumpaar auf der Leinwand: Cornelia Froboess und Peter Kraus, Filmplakat aus dem Jahr
1958
© Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Michael Jensch, Axel Thünker
Pressemitteilung:„Melodien für Millionen. Das Jahrhundert des
Schlagers“
Neue Ausstellung des Hauses der Geschichte in Leipzig ab 21.11. 2008
„Davon geht die Welt nicht unter“, „Capri-Fischer“, „Ein bisschen Frieden“… Zu jeder Zeit spiegelten erfolgreiche Schlager den Zeitgeist wider, den Wandel von Gesellschaft und
Mentalität.
Geliebt oder gehasst - gleichgültig lässt der Schlager fast niemanden: Millionen von Fans
verehren ihre Schlager-Stars, kaufen deren Schallplatten und CDs. Als kommerzielles Massenprodukt ist er eng mit der modernen Industriegesellschaft, ihren gesellschaftlichen und technologischen
Neuerungen verbunden.
Das Haus der Geschichte geht mit seiner neuen Ausstellung „Melodien für Millionen. Das
Jahrhundert des Schlagers“ vom 21.November 2008 dem komplexen Phänomen Schlager nach, von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Der gläserne Flügel von Udo Jürgens, Caterina Valentes Gitarre, Bühnenbekleidung, u.a.
von Zarah Leander, und der Motorroller von Cornelia Froboess sind Attraktionen unter den 1.500 Exponaten. Über 1.000 Titel sind in der Ausstellung zu hören, Ausschnitte ausgewählter Schlagerfilme
sind in einem Kino zu sehen. Besonders lebendig wird die Ausstellung durch ihre Gestaltung: Die Themen werden auf Bühnen präsentiert. Eintritt frei. Eröffnungsveranstaltung 21.11.2008, 19
Uhr.
Arnim Gaertner Tanja Skutnik